Kontrollierte Prozesse
Schichtdicke, Viskosität, Bahnspannung, Temperatur und Oberflächenspannung werden kontinuierlich überwacht. Typische Fehlerbilder wie Kratzer, Streifen oder ungleichmäßiger Auftrag werden dadurch systematisch reduziert.
Präzise Funktionsschichten. Reproduzierbar auf der laufenden Bahn.

Mit über 50 Jahren Erfahrung im Roll-to-Roll Coating entwickeln und fertigen wir Primer, Topcoats, Barriereschichten und Funktionsbeschichtungen auf Folien, Papier, Vliesstoffen und weiteren Substraten – abgestimmt auf Ihre Anwendung, Ihren Folgeprozess und Ihre Qualitätsanforderungen.
Dunmore realisiert Beschichtungen über ein breites Funktionsspektrum: Primer für Haftung und Vorbehandlung, Topcoats für Kratzfestigkeit und Oberflächenschutz, Barriereschichten gegen Sauerstoff, Wasserdampf, Fette und UV-Strahlung, Release-Beschichtungen, Klebstoffsysteme sowie elektrisch leitende oder isolierende Funktionsschichten. Wasser- und lösemittelbasierte Systeme sind möglich.
Entscheidend ist nicht nur die Schicht selbst, sondern ihre Einbettung in den Gesamtaufbau. Beschichtung bei Dunmore ist in der Regel der erste Schritt einer integrierten Prozesskette: Metallisierung, Laminierung und Konfektionierung folgen im selben Roll-to-Roll Prozess. Das ermöglicht Materialsysteme, die mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen – ohne Schnittstellenrisiken zwischen verschiedenen Lieferanten.
Gefertigt wird in Freiburg auf Bahnbreiten bis 2.450 mm. Wir unterscheiden zwischen verschiedenen Beschichtungsverfahren: Beschichtungen mit Lösungsmittel oder wasserbasierten Systemen mit Beschichtungsgewichten von 0,5 bis 40 g/m² aber auch Metallisierung und Vakuumbeschichtung mit Dünnschichten im Bereich von 0,1 bis 1 µm mit einer optischen Dichte von 1 bis 6 µm.


Schichtdicke, Viskosität, Bahnspannung, Temperatur und Oberflächenspannung werden kontinuierlich überwacht. Typische Fehlerbilder wie Kratzer, Streifen oder ungleichmäßiger Auftrag werden dadurch systematisch reduziert.
Die Rasterwalze überträgt eine definierte Flüssigkeitsmenge, um ein gleichmäßiges Schichtbild, das sich leicht reproduzieren lässt, zu erreichen.
Großformatige Beschichtung mit hoher Prozessstabilität für industrielle Anforderungen verschiedener Größenordnungen.
Nachgelagerte Prozesse wie Metallisierung, Laminierung und Konfektionierung - alles unter einem Dach.
PE Beschichtung
Vor allem für weiche, flexible Folie für Verpackungs-, Barriere- und Schutzanwendungen. PE gehört zu den typischen Substraten für Beschichtungen im Food- und Non-Food-Bereich.
PP Beschichtung
Steifere Ausführung mit guter chemischer Beständigkeit. Häufig eingesetzt für Labels, Verpackungen und technische Anwendungen.
PET Beschichtung
Dimensionsstabile, temperaturbeständige Basis für Barriere-, Aerospace- und Hochleistungsanwendungen sowie für DUN-GREEN™ PCR PET mit bis zu 90 Prozent recyceltem Anteil.
PA Beschichtung
Hohe mechanische Festigkeit und Barrierewirkung. Relevant für anspruchsvolle Verpackungs- und technische Verbundsysteme.
PI Beschichtung
Für leichte, thermisch und elektrisch belastbare Aerospace Aufbauten: einseitig oder beidseitig beschichtete und metallisierte PI Folien für mehrlagige Isolationssysteme.
PEEK Beschichtung
PEEK verbindet Temperaturbeständigkeit, chemische Beständigkeit und mechanische Belastbarkeit. Als Spezialsubstrat eignen sie sich für technische und Aerospace Lösungen mit entsprechend hohen Anforderungen.
Barriere, Bedruckbarkeit und Nachhaltigkeit
Papierbasierte Barrierelösungen für Food, Non Food und Household Produkte schützen vor Feuchtigkeit, Sauerstoff, Wasserdampf oder Fetten und bleiben auf Bedruckbarkeit und Weiterverarbeitung ausgerichtet.
Funktionsschichten auf textilen Trägern
Textile Substrate wie zum Beispiel Vliesstoffe für Medizinprodukte, Isolation, Akustik und technische Laminatverbunde. Beschichtbar mit funktionalen Schichten für Haptik, Schutz oder Feuchtigkeitsmanagement.
Definierte Durchlässigkeit, kontrollierte Dämpfung
Möglich sind auch Spezialsubstrate für technische Anwendungen mit definierten Durchlässigkeits- oder Dämpfungseigenschaften.
Beschichtungen von Kunststoff, Papier und Vliesstoffen sind überall dort gefragt, wo eine einzelne Materialschicht nicht ausreicht. Ob Sauerstoffbarriere in der Lebensmittelverpackung, Primer für metallisierte Aerospace-Folien, Release-Beschichtung für Etikettenmaterialien oder antistatische Funktionsschicht in der Elektronik – das Roll-to-Roll Coating Verfahren ermöglicht präzise, reproduzierbare Ergebnisse auf der laufenden Bahn. Dunmore entwickelt diese Schichten gemeinsam mit Kunden, abgestimmt auf Substrat, Folgeprozess und Endanwendung.
Ob Primer, Topcoat, Barriereschicht oder Funktionsbeschichtung – sprechen Sie direkt mit unserem technischen Vertrieb. Wir klären Substrat, Schichtaufbau und Machbarkeit gemeinsam.

Team Dunmore Europe
kontakt@dunmore.de
Roll Coating ist ein Rolle-zu-Roll-Beschichtungsverfahren, bei dem eine Rasterwalze (Anilox-Walze) ein flüssiges Beschichtungsmedium gleichmäßig auf eine laufende Bahn überträgt. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen Lack, Klebstoff oder eine Polymerlösung handeln. Die Dosierung erfolgt über das Volumen der Näpfchen in der Rasterwalze. Nach dem Auftrag wird die Schicht getrocknet und gegebenenfalls vernetzt. Für ein sauberes Schichtbild sind unter anderem die Oberflächenenergie des Substrats, die Viskosität des Mediums und eine stabile Bahnspannung entscheidend.
Typische Substrate sind Kunststofffolien wie PE, PP, PET und PA, außerdem Papier, Vliesstoffe, Membranen und Schäume. In Freiburg verarbeitet Dunmore Folienstärken von 12 bis 300 µm bei Bahnbreiten bis 2.450 mm. Das Beschichtungsgewicht liegt je nach Anwendung zwischen 0,5 und 40 g/m². Voraussetzung ist immer eine ausreichende Oberflächenenergie des Substrats, die durch Corona- oder Plasmabehandlung eingestellt wird.
Dunmore realisiert Primer-Beschichtungen, Topcoats, Barriereschichten, Release-Beschichtungen, Klebstoffbeschichtungen und Funktionsbeschichtungen. Die Funktionen reichen von elektrisch leitend oder isolierend über optisch, siegelnd und bedruckbar bis zu antistatisch, kratzfest, UV-blockierend, hitzebeständig und chemisch beständig. Welche Schicht sinnvoll ist, hängt vom Substrat, dem Folgeprozess und der Endanwendung ab.
Dunmore kombiniert breites Materialspektrum, große Bahnbreiten, präzise Dosierung über das Anilox-Prinzip und nachgelagerte Prozesse wie Metallisierung, Laminierung und Konfektionierung. Beschichtungen entstehen nicht isoliert, sondern als Teil eines abgestimmten Materialsystems. Kunden erhalten keine Einzelschicht, sondern eine anwendungsbezogene Verbundlösung – entwickelt und gefertigt in Freiburg.