Vakuum-Metallisierung, beziehungsweise die thermische Verdampfung im Vakuum (PVD), ist das industrielle Standardverfahren, um Metall gleichmäßig auf laufende Bahnware aufzubringen. Das Metall wird im Vakuum verdampft und kondensiert als hauchdünne, homogene Schicht auf dem Substrat. Die Schichtdicke bestimmt dabei, welche Eigenschaften entstehen: Von teilweise transparent bis vollständig opak, von leichter Barrierewirkung bis Full Blackout.
Aluminium ist das dominierende Metall – wegen seiner Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und seiner kombinierten Wirkung aus Reflexion und Barriere. Für spezifische elektrische oder optische Anforderungen kommen Kupfer und Zinn zum Einsatz.
Dunmore realisiert sowohl vollflächige als auch gestreifte Metallisierung. Über Transfer-Technologie lassen sich metallische Effekte auf Substrate übertragen, die sich nicht direkt metallisieren lassen. Jede Variante wird auf das Substrat, die Folgeprozesskette und die Endanwendung abgestimmt – nicht als isolierter Schritt, sondern als Teil eines integrierten Materialaufbaus.