Rolle-zu-Rolle-Fertigung
Schichtdicke, Viskosität, Bahnspannung und Oberflächenenergie werden in jedem Fertigungsschritt überwacht. Das reduziert typische Schadensbilder wie Delamination, ungleichmäßige Metallisierung oder Barrierelücken.
Gebäude müssen Jahrzehnte bestehen bleiben. Die Materialien darin auch.

Was im Gebäude verbaut wird, muss UV-Strahlung, Temperaturwechsel und Feuchtigkeitseintrag über Jahrzehnte standhalten. Welche Materialkombination dafür die richtige ist, hängt von der Anwendung ab. Wir entwickeln sie.


Materialien im Bauwesen sind keinen Laborbedingungen ausgesetzt. Sie müssen UV-Strahlung, Temperaturwechsel, Feuchtigkeitseintrag und mechanische Beanspruchung über Jahre hinweg standhalten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energieeffizienz und Gebäudehülle: Normen wie die Energieeinsparverordnung und die europäische Gebäuderichtlinie EPBD erhöhen den Druck auf Hersteller, Materialien mit nachweisbarer Funktionsleistung einzusetzen.
Wir veredeln verschiedene Folien, Vliesstoffe und Schäume durch Beschichtung, Metallisierung, Laminierung und Konfektionierung zu funktionalen Materialsystemen. Für europäische Kunden aus der Bauindustrie bedeutet das: ein Entwicklungspartner, der vom Anforderungsprofil über Muster und Tests bis zur serienfähigen Lösung begleitet, mit kurzen Wegen und direkter Kommunikation vom Standort Freiburg aus.
Verarbeitungsbreiten bis 2.450 mm, Folienstärken von 12 bis 300 µm und Beschichtungsgewichte von 0,5 bis 40 g/m² ermöglichen eine flexible Anpassung an unterschiedliche Produktionsanforderungen.
Schichtdicke, Viskosität, Bahnspannung und Oberflächenenergie werden in jedem Fertigungsschritt überwacht. Das reduziert typische Schadensbilder wie Delamination, ungleichmäßige Metallisierung oder Barrierelücken.
Das Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 sichert reproduzierbare Prozesse, stabile Materialeigenschaften und nachvollziehbare Fertigungsdokumentation.
Unsere Kapazitäten ermöglichen Bahnbreiten bis 2.500 mm. Das deckt industrielle Anforderungen in der Baustoffproduktion und Fenster- sowie Beschattungssystemfertigung ab.
Abstandhalter in Isolierverglasungen müssen Feuchtigkeit dauerhaft fernhalten, thermische Brücken minimieren und mechanisch stabil bleiben. Wir entwickeln beschichtete und laminierte Materialsysteme für Window-Spacer-Anwendungen, die Feuchtigkeitsbarriere und Dimensionsstabilität in einem Verbund kombinieren. Ohne geeignete Barrierematerialien entsteht Kondensation im Scheibenzwischenraum, was die Isolierwirkung dauerhaft beeinträchtigt.
Metallisierte Folien und Vliesstoffe reflektieren Wärmestrahlung und reduzieren so den Energiedurchgang durch Gebäudehüllen und technische Installationen. Wir fertigen metallisierte Substrate mit Aluminium-Vakuumbeschichtung, die hohe Reflexionsleistung bei geringem Gewicht und guter Weiterverarbeitbarkeit verbinden. Einsatzbereiche umfassen reflektierende Dämmsysteme, Installationsverkleidungen und technische Gebäudekomponenten.
Sonnenschutzfolien und Window-Treatment-Materialien müssen UV-Strahlung reduzieren, Wärmeeintrag begrenzen und optisch ansprechend bleiben. Wir entwickeln metallisierte und beschichtete Verbunde, die Lichtdurchgang und Reflexion gezielt steuern. Das Spektrum reicht von teiltransparenten Sonnenschutzmaterialien bis zu opaken Blackout-Aufbauten für vollständige Verdunkelung.
Blackout-Materialien für Plissees, Rollos und Beschattungssysteme müssen vollständige Lichtundurchlässigkeit mit textiler Optik und guter Konfektionierbarkeit verbinden. Wir entwickeln laminierte Verbunde mit funktionaler Sperrschicht und dekorativer Oberfläche. Die Metallisierung erfolgt von teiltransparent bis opak, je nach Anforderung an Lichtreduktion und Raumklima.
Im Gebäudebereich entstehen spezifische Anforderungen, die sich nicht immer mit Standardmaterialien lösen lassen. Sprechen Sie direkt mit unserem Team. Wir bewerten Ihre Anforderungen technisch, schlagen geeignete Materialsysteme vor und begleiten Sie von der ersten Musteranfrage bis zur finalen Lösung.

Team Dunmore Europe
kontakt@dunmore.de
Für Window-Spacer-Anwendungen werden Materialien benötigt, die dauerhaft Feuchtigkeitsbarriere, Dimensionsstabilität und Haftfestigkeit im Verbund sicherstellen. Dunmore entwickelt beschichtete und laminierte Materialsysteme aus Folien und Vliesstoffen, die diese Anforderungen in einem Verbund erfüllen. Entscheidend ist, dass Beschichtung und Laminierung aufeinander abgestimmt sind, um Delamination und Barriereverlust über die Lebensdauer des Fensters zu verhindern.
Reflektierende Isolationsmaterialien nutzen metallisierte Schichten, typischerweise Aluminium, das im Vakuum auf ein Trägermaterial aufgebracht wird, um Wärmestrahlung zu reflektieren statt sie zu absorbieren. Dunmore fertigt metallisierte Folien und Vliesstoffe mit hoher Reflexionsleistung bei geringem Gewicht. Im Bauwesen werden diese Materialien in Dämmsystemen, Installationsverkleidungen und technischen Gebäudekomponenten eingesetzt, um den Energiedurchgang zu reduzieren.
Sonnenschutzfolien reduzieren UV-Strahlung und Wärmeeintrag, lassen aber einen definierten Anteil Licht durch. Blackout-Materialien hingegen sind auf vollständige Lichtundurchlässigkeit ausgelegt. Dunmore entwickelt beide Varianten: Sonnenschutzmaterialien mit steuerbarer Transmission sowie opake Blackout-Verbunde für Plissees, Rollos und Beschattungssysteme. Die Metallisierung kann von teiltransparent bis zu Full-Blackout eingestellt werden, je nach Anforderung an Lichtreduktion und Raumklima.
Typische Schadensbilder sind Kondensation im Scheibenzwischenraum durch unzureichende Feuchtigkeitsbarriere, Energieverlust durch fehlende Reflexionswirkung, UV-Alterung und Versprödung von Beschichtungen ohne UV-Schutz sowie Delamination von Verbundmaterialien bei Temperaturwechseln. Optische Mängel wie Trübung, Verfärbung oder ungleichmäßige Oberflächen können ebenfalls entstehen. Dunmore entwickelt Materialsysteme, die diese Risiken durch aufeinander abgestimmte Beschichtungs-, Metallisierungs- und Laminierungsprozesse minimieren.
Ja. Wir begleiten europäische Kunden vom Anforderungsprofil über Muster und Labortests bis zur serienfähigen Umsetzung. Substrat, Schichtaufbau, Oberflächenfunktion und Format werden auf die konkrete Anwendung abgestimmt. Das reduziert Entwicklungsrisiken und führt schneller zu einem Materialsystem, das mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllt. Die Entwicklung erfolgt direkt am Standort Freiburg, mit kurzen Kommunikationswegen für Kunden in Europa.