Lebensmittel & Getränke

Schutz, Haltbarkeit, Hygiene, Aromabarriere: Barrierefolien und Verpackungsmaterialien für Lebensmittel und Getränke.

bier flaschen halse mit kronkorken als symbol für hochbarriere und verpackungsfolie für lebensmittel von dunmore

Jede Lebensmittelverpackung hat eine Aufgabe: das Produkt vom Abfüllen bis zum Öffnen perfekt zu schützen. Dafür entwickelt Dunmore die passenden Barrieresysteme. Folientechnisch oder papierbasiert und immer abgestimmt auf Hochbarriere-Anforderungen und die wachsenden Anforderungen der PPWR.

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Von der Tütensuppe bis zum Getränkeetikett

Barrieresysteme für Food & Beverage

Lebensmittelverpackungen müssen mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen. Sauerstoff- und Wasserdampfbarriere schützen vor Qualitätsverlust. Fettbarriere verhindert Migration in das Verpackungsmaterial. UV-Schutz erhält Farbe und Aroma. Siegelbarkeit sichert die Prozessfähigkeit in der Abfüllanlage. Bedruckbarkeit macht das Produkt im Regal sichtbar.

Dunmore entwickelt Barrieresysteme und Verpackungsmaterialien, die diese Funktionen in einem abgestimmten Materialaufbau vereinen – ob metallisierte Verbunde für Hochbarriereanwendungen, beschichtete Papiere für recyclingfähige Verpackungsstrukturen oder Etikettenfolien für Getränkekisten und Lebensmittelbehälter. Beschichtung, Metallisierung und Laminierung werden dabei so kombiniert, dass Barriere, Optik und Weiterverarbeitbarkeit gemeinsam gesichert werden.

Standards & Zertifikate

Was uns auszeichnet

ISO 9001:2015

Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2015 – für reproduzierbare Materialeigenschaften, Rückverfolgbarkeit und Liefersicherheit.

Papierbasierte Barriere

Barrierebeschichtungen auf Papierbasis für recyclingfähige Lebensmittelverpackungen: Sauerstoffbarriere, Fettbarriere, Feuchtigkeitsschutz und Siegelbarkeit in einem Aufbau.

Co-Development

Vom Anforderungsprofil über Labormuster bis zur serienfähigen Umsetzung – gemeinsam zur sicheren Lebensmitttelverpackung.

Material­reduktion

Dünnere Schichtaufbauten bei gleicher Barriereleistung reduzieren Materialeinsatz und Verpackungsgewicht – relevant für Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz.

Unsere Barrierelösungen im Einsatz

DUN-FOOD: Hochbarriere für Lebensmittelverpackungen

Protein-Powder, Schokolade, Müsliriegel, Kekse, Tütensuppen – was diese Produkte gemeinsam haben: Sie brauchen Verpackungen, die Sauerstoff, Feuchtigkeit und Aromen zuverlässig fernhalten. Nicht für Stunden, sondern für Monate.

Dunmore entwickelt Hochbarriere-Materialsysteme für Lebensmittelverpackungen, bei denen Sauerstoff- und Feuchtigkeitsdurchgang präzise kontrolliert werden müssen. Durch Metallisierung und Barrierebeschichtung direkt auf dem Substrat entsteht eine dünne Aluminiumschicht, die Barrierewirkung und Verpackungsgewicht in Balance hält – ohne unnötigen Materialeinsatz.

Paper Based Barrier Solutions

Papierbasierte Verpackungen gewinnen in der Lebensmittelindustrie als Antwort auf die EU Verpackungsverordnung PPWR und Design for Recycling an Bedeutung. Damit Papier Feuchtigkeit, Fette oder Sauerstoff wirksam sperrt und gleichzeitig siegelbar, bedruckbar und recyclingfähig bleibt, braucht es präzise Barrierebeschichtungen.

Dunmore entwickelt papierbasierte Barrieresysteme für Lebensmittelverpackungen, die Sauerstoffbarriere, Fettbarriere, Wasserdampfbarriere und Heat Seal in einem Aufbau vereinen. Einsatzgebiete: Snackverpackungen, Bäckerei- und Süßwarenverpackungen, Tütensuppen und Household-Produkte.

Etiketten für Getränkekisten und Lebensmittelbehälter

Ein Getränkekistenetikett lebt ein hartes Leben: Feuchtigkeit, mechanische Belastung durch Stapeln und Sortieren, UV-Exposition und Reinigungsprozesse setzen dem Material zu. Etikettenfolien für Bier- und Getränkekisten müssen deshalb kratzfest, feuchtigkeitsbeständig und langzeitstabil sein – und gleichzeitig eine hochwertige Druckoberfläche bieten. Dunmore entwickelt bedruckbare Etikettenfolien, deren Oberfläche auf die jeweiligen Druckverfahren und Weiterverarbeitungsprozesse abgestimmt ist.

Metallisierte Folien mit dekorativer Oberfläche

Im Lebensmitteleinzelhandel entscheidet die Verpackungsoptik mit über den Kauf. Metallisierte Folien mit Streifenmetallisierung, angepasster optischer Dichte oder farbiger Beschichtung ermöglichen eine differenzierte Regalwirkung, ohne auf Barrierefunktionen zu verzichten. Die metallische Oberfläche kann durch Topcoats in Farbe, Glanz oder Haptik weiter angepasst werden – für Premiumprodukte, bei denen Verpackungsdesign und Schutzfunktion gleichermaßen zählen.

Kontakt

Ihr direkter Draht zu uns

Sie suchen eine Verpackungsfolie für Lebensmittel oder möchten einen bestehenden Materialaufbau auf neue Barrierewerte, Recyclingfähigkeit oder Druckkompatibilität hin weiterentwickeln? Unser Team in Freiburg begleitet Sie vom ersten Gespräch bis zur serienfähigen Lösung.

team und ansprechpartner von dunmore freiburg im wechsel als GIF

Ihre Ansprechpartner

Team Dunmore Europe

    kontakt@dunmore.de

Packaging 2030

Nachhaltige Lebensmittelverpackungen: Was PPWR für die Branche bedeutet

Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR, 2025/40) verändert die Anforderungen an Verpackungen grundlegend: Recyclingfähigkeit wird zur Pflicht, Rezyklatanteile steigen, Materialreduktion wird belohnt. Wer Verpackungen heute entwickelt, muss die Anforderungen von 2030 mitdenken.

Dunmore begleitet Kunden in diesem Wandel als Entwicklungspartner. Das bedeutet: frühzeitige Einbindung in die Materialentwicklung, gemeinsame Bewertung von Barrierealternativen und die Frage, welche Verpackungsstruktur heute schon recyclingfähig ist.

Konkrete Entwicklungsfelder für Lebensmittelverpackungen:

  • Papier statt Kunststoff

    Barrierebeschichtungen auf Papierbasis als Alternative zu Kunststoffverbunden – wo technisch machbar und lebensmittelrechtlich zulässig.

  • Monomaterial-Strukturen

    Vereinfachte Schichtaufbauten, die Sortierung und Recycling erleichtern.

  • Down Gauging

    Dünnere Materialaufbauten bei gleicher oder besserer Barriereleistung.

  • Rezyklatanteile

    Integration von PCR-Materialien in Verpackungsfolien, wo Qualität und Food-Contact-Anforderungen es erlauben.

FAQ

Häufige Fragen zu Lebensmittelfolien

Barrierefolien für Lebensmittelverpackungen sind beschichtete, metallisierte oder laminierte Materialsysteme, die Lebensmittel vor Sauerstoff, Feuchtigkeit, Fett, Aromen und UV-Strahlung schützen. Je nach Produkt sind unterschiedliche Barrierefunktionen gefragt: Powder, Schokolade und Müsliriegel benötigen vor allem Sauerstoff- und Feuchtigkeitsbarriere, Tütensuppen eine zuverlässige Aromabarriere, Tiefkühlprodukte Temperaturstabilität und Feuchtigkeitsschutz. Zusätzlich müssen Barrierefolien für Lebensmittel siegelbar, maschinengängig und in der Regel bedruckbar sein.

Papierbasierte Barrieresysteme sind Verpackungsstrukturen, bei denen Papier als Trägermaterial mit einer Barrierebeschichtung kombiniert wird. Sie bieten Sauerstoffbarriere, Fettbarriere, Feuchtigkeitsschutz und Siegelbarkeit in einem Aufbau – und können recyclingfähiger gestaltet werden als reine Kunststoffverbunde. Das macht sie zu einer relevanten Entwicklungsrichtung im Kontext der EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Dunmore entwickelt solche Lösungen im Co-Development mit dem Kunden.

Dunmore kombiniert Beschichtung, Metallisierung und Laminierung in einer integrierten Rolle-zu-Rolle-Prozesskette. Metallisierte Barrierefolien entstehen durch thermische Vakuumdeposition, bei der Aluminium in definierter optischer Dichte auf das Trägersubstrat aufgebracht wird. Funktionsbeschichtungen ergänzen den Aufbau um Barriere-, Siegel-, Druck- oder Schutzfunktionen. Laminierung verbindet mehrere Substrate zu einem Verbund, der mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllt. Die Beschichtungsbreite beträgt bis zu 2.450 mm.

Ja. Dunmore entwickelt bedruckbare Etikettenfolien für Lebensmittel- und Getränkeanwendungen, darunter Etikettenfolien für Getränkekisten, die feuchtigkeitsbeständig, kratzfest und auf verschiedene Druckverfahren abgestimmt sind. Metallisierte Etikettenfolien mit angepasster Oberfläche ermöglichen zusätzlich eine hochwertige Regaloptik.

Eine erste Anfrage kann auch dann gestellt werden, wenn das Anforderungsprofil noch nicht vollständig definiert ist. Unser Team in Freiburg klärt gemeinsam mit dem Kunden, welche Barrierewerte, Materialien, Food-Contact-Anforderungen und Prozessparameter relevant sind. Darauf folgen Machbarkeitsbewertung, Labormuster und bei Bedarf Validierung bis zur Serienreife.